Allgemeine Geschäftsbedingungen

Anbieter
Uwe Laas, handelnd unter der Bezeichnung „Domla Foundry Hosting“
Anschrift
Ramker Weg 13a, 32051 Herford, Deutschland
E-Mail
info@domla.de
Stand
25.06.2026

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Uwe Laas, handelnd unter der Bezeichnung „Domla Foundry Hosting“ (nachfolgend „Anbieter“), und Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB (nachfolgend „Kunde“) über die Bereitstellung von Hosting-Leistungen für Foundry Virtual Tabletop.

(2) Das Angebot richtet sich aktuell an Kunden mit Wohnsitz in Deutschland.

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

(4) Foundry Virtual Tabletop ist ein Produkt der Foundry Gaming LLC. Der Anbieter steht in keiner gesellschaftsrechtlichen Verbindung zur Foundry Gaming LLC und verkauft keine Foundry-VTT-Lizenzen.

§ 2 Begriffsbestimmungen

(1) „Domla Foundry Hosting“ bezeichnet das vom Anbieter betriebene Hosting-Angebot für Foundry-VTT-Instanzen.

(2) „Instanz“ oder „Sphäre“ bezeichnet die dem Kunden bereitgestellte technische Hosting-Umgebung für Foundry Virtual Tabletop einschließlich der dort vom Kunden gespeicherten Inhalte.

(3) „Kundenbereich“ bezeichnet den geschützten Bereich der Website, in dem der Kunde seine Instanzen, Rechnungen, Vertragsdaten sowie Widerrufs- und Kündigungsfunktionen verwalten kann.

(4) „Testphase“ bezeichnet den Zeitraum von vierzehn Tagen ab Vertragsschluss, in dem die Instanz kostenlos genutzt werden kann und keine reguläre Zahlung eingezogen wird.

(5) „Foundry-Lizenz“ bezeichnet eine gültige Lizenz für Foundry Virtual Tabletop, die der Kunde selbst bereitstellt.

§ 3 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden technische Hosting-Infrastruktur für den Betrieb einer Foundry-VTT-Instanz zur Verfügung.

(2) Der konkrete Leistungsumfang, insbesondere Tarif, Speicherplatz, Abrechnungszeitraum und Preis, ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt der Bestellung.

(3) Der Anbieter schuldet ausschließlich die Bereitstellung und den technischen Betrieb der Hosting-Infrastruktur. Support für Foundry Virtual Tabletop selbst, Spielsysteme, Module, Inhalte, Spielwelten oder individuelle Konfigurationen ist nicht Vertragsbestandteil.

(4) Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, über eine gültige Foundry-VTT-Lizenz zu verfügen und diese rechtmäßig zu verwenden. Der Anbieter überprüft die Lizenzberechtigung grundsätzlich nicht.

(5) Alle Inhalte, Spielwelten, Dateien und sonstigen Daten, die der Kunde in seiner Instanz speichert, verbleiben beim Kunden. Der Anbieter erwirbt hieran keine eigenen Rechte, soweit dies nicht für den technischen Betrieb der Leistung erforderlich ist.

§ 4 Vertragsschluss und Kundenkonto

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.

(2) Der Kunde gibt durch Abschluss des Bestellvorgangs ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Hosting-Vertrages ab.

(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung annimmt und die Instanz bereitstellt oder den Vertragsschluss auf andere Weise bestätigt.

(4) Für die Nutzung des Dienstes ist ein Kundenkonto erforderlich. Der Kunde ist verpflichtet, die bei der Registrierung und Bestellung angegebenen Daten zutreffend und aktuell zu halten.

(5) Das Angebot richtet sich an volljährige natürliche Personen. Mit Abschluss des Vertrages bestätigt der Kunde, volljährig und unbeschränkt geschäftsfähig zu sein.

§ 5 Testphase und Beginn der kostenpflichtigen Nutzung

(1) Die Hosting-Instanz wird unmittelbar nach Vertragsschluss eingerichtet, damit der Kunde den Dienst während der Testphase nutzen kann.

(2) Während der Testphase stehen sämtliche wesentlichen Funktionen der Hosting-Instanz zur Verfügung. Der Zugriff auf den Dateibrowser (File Browser) sowie die Möglichkeit zum Hoch- oder Herunterladen von Dateien sind jedoch bis zur ersten erfolgreich eingezogenen Zahlung deaktiviert. Die Freischaltung erfolgt nach erfolgreichem Beginn der kostenpflichtigen Vertragslaufzeit.

(3) Die ersten vierzehn Tage ab Vertragsschluss sind kostenlos. Während dieser Testphase erfolgt keine reguläre Belastung der hinterlegten Zahlungsmethode.

(4) Der Kunde hinterlegt bereits beim Vertragsschluss eine Zahlungsmethode. Im Checkout kann zur Autorisierung der Zahlungsmethode ein Betrag von 0,00 EUR angezeigt werden. Hierbei handelt es sich nicht um eine Abbuchung.

(5) Widerruft der Kunde den Vertrag innerhalb der Widerrufsfrist, entstehen ihm für die Testphase keine Kosten. Die Hosting-Instanz wird gelöscht und beim Anbieter gespeicherte Zahlungsinformationen bzw. Zahlungsmandate werden entfernt, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

(6) Erfolgt innerhalb der Testphase kein wirksamer Widerruf, beginnt nach Ablauf der vierzehn Tage die kostenpflichtige Vertragslaufzeit. Die erste Zahlung wird anschließend über die hinterlegte Zahlungsmethode eingezogen. Nach erfolgreichem Zahlungseinzug wird der Dateibrowser (File Browser) freigeschaltet.

§ 6 Widerrufsrecht und elektronische Widerrufsfunktion

(1) Verbrauchern steht das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.

(2) Während der gesetzlichen Widerrufsfrist steht dem Kunden im Kundenbereich eine elektronische Widerrufsfunktion zur Verfügung. Nach Übermittlung des Widerrufs erhält der Kunde eine elektronische Eingangsbestätigung.

(3) Der Widerruf kann außerdem durch eine eindeutige Erklärung, zum Beispiel per E-Mail, oder unter Verwendung des Muster-Widerrufsformulars erklärt werden. Die Verwendung des Muster-Widerrufsformulars ist nicht vorgeschrieben.

(4) Nach Ablauf der Widerrufsfrist steht statt der Widerrufsfunktion die Kündigungsfunktion zur Verfügung.

§ 7 Laufzeit, automatische Verlängerung und Kündigung

(1) Der Kunde kann je nach Angebot zwischen monatlicher und jährlicher Abrechnung wählen.

(2) Der Vertrag läuft zunächst für den gewählten Abrechnungszeitraum. Wird der Vertrag nicht gekündigt, verlängert er sich automatisch jeweils um den gewählten Abrechnungszeitraum.

(3) Der Kunde kann den Vertrag jederzeit über die im Kundenbereich bereitgestellte Kündigungsfunktion kündigen. Die Kündigung wirkt zum Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums.

(4) Bis zum Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums bleibt die Instanz grundsätzlich aktiv, sofern keine Sperrung oder außerordentliche Kündigung aus anderen Gründen erfolgt.

(5) Bereits gezahlte Entgelte werden bei einer ordentlichen Kündigung nicht anteilig erstattet, da der Kunde die Leistung bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums weiter nutzen kann.

(6) Gesetzliche Kündigungsrechte und Rechte zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleiben unberührt.

§ 8 Preise, Zahlungsabwicklung und Rechnungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angegebenen Preise einschließlich der dort angegebenen Abrechnungszeiträume.

(2) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Mollie. Der Kunde ist verpflichtet, eine gültige Zahlungsmethode zu hinterlegen und sicherzustellen, dass Zahlungen eingezogen werden können.

(3) Rechnungen werden dem Kunden ausschließlich elektronisch im Kundenbereich bereitgestellt. Der Kunde ist verpflichtet, Rechnungen dort abzurufen und die im Kundenkonto hinterlegten Kontaktdaten aktuell zu halten.

(4) Soweit gesetzlich erforderlich, enthalten Rechnungen die jeweils geschuldete Umsatzsteuer.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, die Preise für zukünftige Vertragszeiträume anzupassen, wenn sich die für die Leistungserbringung maßgeblichen Kosten wesentlich verändern. Hierzu zählen insbesondere Kosten für Rechenzentrumsleistungen, Hosting-Infrastruktur, Energie, Softwarelizenzen, gesetzliche Abgaben oder vergleichbare betriebliche Kosten.

(6) Preisänderungen werden dem Kunden vor Beginn des nächsten Vertragszeitraums in Textform mitgeteilt. Die geänderten Preise gelten ausschließlich für zukünftige Vertragszeiträume und berühren bereits bezahlte Vertragszeiträume nicht.

(7) Ist der Kunde mit der Preisänderung nicht einverstanden, kann er den Vertrag bis zum Beginn des neuen Vertragszeitraums kündigen.

§ 9 Fehlgeschlagene Zahlungen, Chargebacks und Zahlungsverzug

(1) Kann eine Zahlung nicht eingezogen werden, wird eine Zahlung zurückgebucht oder kommt es zu einem Chargeback, informiert der Anbieter den Kunden unverzüglich per E-Mail.

(2) Erfolgt keine erfolgreiche Zahlung, versendet der Anbieter weitere Erinnerungen nach zwei Tagen und nach drei Tagen.

(3) Erfolgt innerhalb von sieben Tagen ab der fehlgeschlagenen Zahlung, Rückbuchung oder dem Chargeback keine erfolgreiche Zahlung, ist der Anbieter berechtigt, die Leistung zu sperren, den Vertrag außerordentlich zu kündigen und die Instanz zu löschen.

(4) Nach Löschung der Instanz besteht kein Anspruch auf Wiederherstellung der Daten.

(5) Weitergehende gesetzliche Ansprüche des Anbieters, insbesondere auf Zahlung offener Entgelte, bleiben unberührt.

§ 10 Bereitstellung, Verfügbarkeit und Wartungsarbeiten

(1) Der Anbieter bemüht sich um einen stabilen und sicheren Betrieb der Hosting-Infrastruktur.

(2) Eine bestimmte Mindestverfügbarkeit, ein Service-Level-Agreement (SLA) oder bestimmte Reaktionszeiten werden nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

(3) Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, technische Umstellungen oder Störungen können zu vorübergehenden Einschränkungen oder Unterbrechungen führen.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, Wartungsarbeiten durchzuführen. Soweit möglich, werden Wartungsarbeiten so durchgeführt, dass Beeinträchtigungen für Kunden gering gehalten werden.

(5) Der Anbieter darf technische Änderungen an der Infrastruktur, der eingesetzten Software, der Serverumgebung oder der Betriebsweise vornehmen, soweit der vertraglich vereinbarte Leistungszweck dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

§ 11 Datensicherung und technische Replikation

(1) Der Anbieter erstellt keine automatischen Backups der Kundeninstanzen.

(2) Eine etwaige technische Replikation dient ausschließlich der Betriebssicherheit, Verfügbarkeit oder technischen Stabilität der Infrastruktur und stellt kein Backup dar.

(3) Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, eigene Sicherungskopien seiner Spielwelten, Dateien und sonstigen Inhalte zu erstellen.

(4) Ein Anspruch auf Wiederherstellung verlorener, beschädigter oder gelöschter Daten besteht nicht, soweit der Anbieter den Verlust nicht nach Maßgabe von § 16 zu vertreten hat.

§ 12 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet, die bereitgestellte Instanz rechtmäßig und vertragsgemäß zu nutzen.

(2) Der Kunde darf keine Inhalte speichern, verarbeiten oder verbreiten, die gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstoßen.

(3) Der Kunde ist insbesondere verpflichtet, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln, keine Sicherheitsmechanismen zu umgehen und die Infrastruktur nicht über das vertraglich vorgesehene Maß hinaus zu belasten.

(4) Der Kunde ist selbst für die von ihm eingebrachten Inhalte, Spielwelten, Module, Dateien und Konfigurationen verantwortlich.

§ 13 Verbotene Nutzung

(1) Untersagt ist insbesondere die Nutzung der Instanz oder Infrastruktur für:

  • Urheberrechtsverletzungen, Markenrechtsverletzungen oder sonstige Verletzungen von Rechten Dritter;
  • rechtswidrige, beleidigende, volksverhetzende, gewaltverherrlichende oder sonst unzulässige Inhalte;
  • Malware, Schadsoftware, Phishing, Botnetze oder Angriffe auf IT-Systeme;
  • Spamversand, unerlaubte Werbung oder missbräuchliche Massenkommunikation;
  • Filesharing, öffentliche Download-Dienste oder die Verbreitung offensichtlich rechtswidriger Inhalte;
  • Kryptomining oder sonstige ressourcenintensive Zwecke außerhalb des vereinbarten Hosting-Zwecks;
  • Handlungen, die die Sicherheit, Stabilität oder Verfügbarkeit der Infrastruktur, anderer Kunden oder Dritter gefährden.

(2) Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Inhalte des Kunden ohne Anlass zu überwachen. Bei konkreten Hinweisen auf Rechtsverletzungen oder Sicherheitsgefährdungen kann der Anbieter jedoch angemessene Maßnahmen ergreifen.

§ 14 Sperrung und außerordentliche Kündigung

(1) Der Anbieter ist berechtigt, eine Instanz vorübergehend zu sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine rechtswidrige Nutzung, eine Gefährdung der Infrastruktur, Malware, DDoS-Aktivitäten, erhebliche Sicherheitsrisiken oder sonstigen Missbrauch bestehen.

(2) Eine Sperrung kann auch erfolgen, wenn dies zur Abwehr von Schäden, zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten oder zum Schutz anderer Kunden erforderlich ist.

(3) Der Anbieter wird den Kunden über eine Sperrung grundsätzlich informieren, soweit dadurch keine Sicherheitsinteressen, gesetzlichen Pflichten oder Interessen Dritter beeinträchtigt werden.

(4) Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen und die Instanz nach Maßgabe dieser AGB zu löschen.

(5) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, soweit diese auf einer rechtswidrigen oder vertragswidrigen Nutzung der Leistung durch den Kunden beruhen und der Kunde die zugrunde liegende Pflichtverletzung zu vertreten hat.

(6) Soweit eine Sperrung oder außerordentliche Kündigung auf einem vom Kunden zu vertretenden Verhalten beruht, bleibt der Anspruch des Anbieters auf Vergütung für den bereits begonnenen Abrechnungszeitraum unberührt.

§ 15 Datenlöschung nach Vertragsende

(1) Bei ordentlicher Kündigung bleibt die Instanz bis zum Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums aktiv.

(2) Nach Ende des bezahlten Abrechnungszeitraums endet der Zugriff auf die Instanz. Die Instanz wird anschließend noch sieben Tage vorgehalten.

(3) Nach Ablauf der siebentägigen Frist wird die Instanz einschließlich der darin gespeicherten Daten vollständig und unwiederbringlich gelöscht.

(4) Bei fehlgeschlagenen Zahlungen, Rückbuchungen oder Chargebacks kann die Löschung nach Ablauf von sieben Tagen ab dem maßgeblichen Zahlungsereignis erfolgen, sofern bis dahin keine erfolgreiche Zahlung erfolgt ist.

(5) Vertrags-, Zahlungs- und Rechnungsdaten bleiben nur gespeichert, soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten oder berechtigte Interessen des Anbieters dies erfordern. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

§ 16 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(2) Der Anbieter haftet außerdem unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.

(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(4) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

(5) Für Datenverluste haftet der Anbieter nach den vorstehenden Regelungen nur in dem Umfang, in dem der Schaden auch bei ordnungsgemäßer eigener Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.

§ 17 Höhere Gewalt

(1) Der Anbieter haftet nicht für Leistungsausfälle oder Verzögerungen, die durch Ereignisse außerhalb seines zumutbaren Einflussbereichs verursacht werden.

(2) Hierzu zählen insbesondere Naturereignisse, Strom- oder Netzausfälle, Ausfälle von Rechenzentren, behördliche Maßnahmen, Arbeitskämpfe, Cyberangriffe, DDoS-Angriffe oder sonstige schwerwiegende Sicherheitsvorfälle, soweit diese nicht vom Anbieter zu vertreten sind.

§ 18 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.

(2) Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere zu Kundenkonto, Zahlungsabwicklung, Server-Logfiles, Authentifizierung, E-Mail-Kommunikation und Löschfristen, ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

§ 19 Elektronische Kommunikation

(1) Vertragsbezogene Kommunikation erfolgt grundsätzlich elektronisch, insbesondere per E-Mail oder über den Kundenbereich.

(2) Der Kunde ist verpflichtet, eine erreichbare E-Mail-Adresse anzugeben und Änderungen seiner Kontaktdaten unverzüglich im Kundenbereich zu aktualisieren.

(3) Rechtlich erhebliche Erklärungen des Anbieters können dem Kunden elektronisch übermittelt werden, sofern keine strengere gesetzliche Form vorgeschrieben ist.

§ 20 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.